Hochseilgarten Eckernförde – Aktiv im Urlaub
Hochseilgarten Eckernförde Pacoursplan

Hochseilgarten Eckernförde – Aktiv im Urlaub

Was man außer am Strand liegen noch machen kann in Eckernförde:

Eckernförde und die gleichnamige Bucht sind ein schöner Hotspot an der Schleswig-Holsteinischen Ostseeküste. Darüber berichte ich aber ein anderes Mal. Heute zeige ich euch was der Hochseilgarten in Altenhof bei Eckernförde zu bieten hat.   

Wenige können immer nur den ganzen Tag faul am Strand liegen im Urlaub, da bietet sich der Kletterpark Altenhof förmlich an, für den nötigen Ausgleich zu sorgen. In Sichtweite der Eckernförder Bucht liegt auf einer Anhöhe der kleine Buchenwald, indem der Hochseilgarten zu Hause ist.  

Kletterpark Altenhof
Panoramabild im Buchenwald des Hochseilgartens Altenhof bei Eckernförde
KLetterpark Altenhof

Schwindelfrei sollte man sein und Höhenangst ist auch nicht von Vorteil, denn es geht teilweise bis zu 25 m hoch in die Baumkronen der alten Buchen  des Hochseilgartens.

Wer keine Lust auf Klettern hat oder körperlich dazu nicht in der Lage ist, kann sich mit einem Kaffee auf den Picknick-Bänken niederlassen und zusehen (Muss dann auch nichts bezahlen!). Wenn es voll ist muss man allerdings etwas Glück haben um einen Tisch zu ergattern.

Kletterpark Altenhof

Als Erstes erhaltet ihr euer Gurtzeug und eine ausführliche Sicherheitseinweisung. Die Technik macht Unfälle nahezu unmöglich, da man doppelt, manchmal dreifach gesichert ist, und immer mit einer Sicherung festgemacht bleibt, die man auch nicht aus Versehen (ausgefeilter Mechanismus) lösen kann. Trotzdem ist es natürlich ein Sport, bei dem man sich leichte Blessuren zuziehen kann. Falsch abspringen von einer Plattform in eine Seilbahn, zum Beispiel, kann schmerzhaft sein, wenn man die Fallhöhe falsch einschätzt. Gerne fasst man aus Versehen auch am Stahlseil an und nicht am Gurt, was ebenfalls weh tun kann.

Kletterpark Eckernförde
Einweisung an einem Simulationsparcours
Kletterpark Altenhof
Sicherheitsleinen im Hindernis

Nach der Einweisung wird empfohlen mit einer blauen Kletterroute zu beginnen. (Leichte Hindernisse, bei geringer Kletterhöhe). Das sollte man auch tun, damit man ein Gefühl für die Technik und die Höhe bekommt. Danach kann man sich an die schwereren Routen heranwagen (grün/rot). Den ultimative Kick erwartet einen auf den schwarzen Routen, die einem körperlich einiges abverlangen. Insgesamt stehen 14 Parcours zur Verfügung

Kletterpark Eckernförde

Sportliche, feste Schuhe sind Pflicht! Die Kleidung sollte bequem sein und keinesfalls weit, da die Gurte fest sitzen müssen. Helme und Gurte werden gestellt.

Bilderserie einiger Parcours:

Kletterpark Eckernförde
Beispiel für den Aufstieg in einen roten Parcours...
Kletterpark Eckernförde
...weiteres Beispiel für einen roten Parcours
Kletterpark Altenhof
Kletterpark Altenhof
Kletterpark Altenhof
Station der schwebenden Bretter
Kletterpark Altenhof
Das Hindernis der seitlichen Schaukeln
Kletterpark Eckernförde
Aufstieg in den Parcours im Hochseilgarten Altenhof bei Eckernförde
Kletterpark Eckernförde
Station der vertikalen Kletterwand

Videosequenz vom Hindernis Skateboard:

Parcours 4, Schwierigkeit Mittel (Grün)

Übersicht:

Wo Parken?

Kletterpark Eckernförde
Ist kostenlos am Eingang möglich, in der Hochsaison schnell überfüllt.

Wann ist geöffnet?

April und Mai sowie September und Oktober:
Dienstag bis Freitag ab 13.00 Uhr letzter Einlass 16:00 Uhr

Samstags, an Sonn- und Feiertagen sowie in den Oster- und Herbstferien (Schleswig-Holstein):
Täglich ab 10.00 Uhr

Juni bis August:
Täglich ab 10.00 Uhr, letzter Einlass 17:00 Uhr 

Was kostet es?

Preise: 
Erwachsene: 18,00 €

Jugendliche:  16,00 €

Kinder (bis einschließlich 12 Jahre):  14,00 €

Parcour 10, 25 m Baumkletterroute, ab 13 Jahre: 2,00 € (ohne gültige Eintrittskarte 6,00 €)

Wie lange kann man sich aufhalten?

Man darf 4 Stunden klettern (danach ist man aber auch in der Regel platt!), aber theoretisch kann man sich den ganzen Tag aufhalten von der Öffnung bis zum Schluss (10 Uhr – 20:00 Uhr)

Gibt es Restauration?

Es gibt die Möglichkeit Kaffe, Tee, Softdrinks und ein paar Snacks zu kaufen, besser ist es Picknick mitzunehmen! Tische und Bänke sind vorhanden.

Wie ist die Toiletten-Situation?

Kletterpark Eckernförde
Im Wald kann man nicht viel erwarten, von daher Dixie-Klo ist angesagt

Gibt es Aufbewahrungsmöglichkeiten für Taschen?

Ja, die gibt es und sind sehr originell! Man zieht einfach seine Tasche an einem Flaschenzug in die Bäume und schließt sie mit einem Schloss ab. (Es wird empfohlen ein Schloss mitzubringen!)

Kletterpark Eckernförde

Was machen bei Regen?

Kletterpark Eckernförde
Hier werdet ihr ausgerüstet!

Bei Dauerregen wird es schwierig. Ein paar Unterstände sind vorhanden, aber auf Dauer wird es ungemütlich. Den ein oder anderen Schauer  kann man im Wald und unter den Unterständen gut überbrücken, aber wenn alles nass ist, wird es auch rutschig auf den Hindernissen. Also, am besten bei trockenem Wetter klettern!

Bei richtig schlechtem Wetter oder auch bei Gewitter kann es passieren das der Kletterbetrieb kurzzeitig geschlossen wird.

Fazit:

Das macht echt Spaß und ist sein Geld wert! Vorausgesetzt man hat keine Angst vor der Höhe und ist ein wenig sportlich. Am Abend weiß man, was man getan hat und auch noch am nächsten Tag erinnert einen der Muskelkater an einen erlebnisreichen Tag in Altenhof bei Eckernförde. Do it! .
Arne
Arne
Autor

Dieser Beitrag hat einen Kommentar

  1. Heinke Böttcher

    Schade, dass ich nicht jünger und beweglicher bin, dann würde ich nach den wertvollen Tipps sofort gesichert in die Baumwipfel steigen. So bleibt mir nur die Zuschauerrolle mit einem Kaffee in der Hand. Auch schön!
    Sehr witzig in der Tat die Idee, die Rucksäcke zu sichern!!

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